Ottendorf

Ottendorf entstand, wie fast alle Ortschaften der Gegend, als Waldhufendorf im Zuge der Ostbesiedlung durch deutsche Bauern im 13./14. Jahrhundert. Erstmalige Erwähnung fand der Ort im Jahr 1446. Bis dahin zu Böhmen gehörend, wurde Ottendorf 1451 sächsisch. Ottendorf gehörte seit 1994 zur Gemeinde Kirnitzschtal. Am 01.10.2012 wurde Ottendorf durch Eingemeindung der Gemeinde Kirnitzschtal ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Sebnitz.

Ottendorf ist mit seinen ca. 400 Einwohnern ein ruhig gelegenes Dorf oberhalb des Kirnitzschtals, welches im Jahr 2007 beim Wettbewerb des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft „Unser Dorf hat Zukunft“ den ersten Platz im Landkreis Sächsische Schweiz erringen konnte.

Jugenderholungsheim „Endlerkuppe“

Südlich von Ottendorf erhebt sich die 367 Meter hohe Endlerkuppe. Nach den Plänen des Architekten Kurt Bärbig (1889-1968) wurde hier in den Jahren 1928/29 ein Gebäudekomplex für das Jugenderholungsheim „Endlerkuppe“ errichtet, der noch heute das Ortsbild von Ottendorf bestimmt. Die Anlage auf der Endlerkuppe hat eine bewegte Historie aufzuweisen. Das Gebäude war nach 1933 BDM (Bund Deutscher Mädel) – Lager, ab 1946 wurde es als SED-Bezirksparteischule genutzt. Nach 1989 in Treuhandbesitz, steht es seit 1990 leer und ist Vandalismus und Verfall preisgegeben.  Es ist zu hoffen, dass dieser schöne Gebäudekomplex mit seinem Aussichtsturm möglichst bald wieder einer Nutzung zugeführt und damit vor dem weiteren Verfall gerettet werden kann.

Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten

  • Endlerkuppe – Aussichtspunkt
  • Panoramaweg Wanderweg von Saupsdorf – Ottendorf – Mittelndorf – Lichtenhain – Altendorf nach Bad Schandau mit wunderbaren Aussichten.
  • Kirnitzschtal mit Ausgangspunkten für zahlreiche Wanderungen.
  • Technisches Denkmal Neumannmühle – historische Mühle im Kirnitzschtal.
  • Arnstein – Ottendorfer Raubschloss, Reste einer Felsenburg
  • Kleinstein  und Kleinsteinhöhle – kleines Felsentor und Aussichtspunkte mit tollem Ausblick im Kirnitzschtal.
  • Sturmbauers Eck – Aussichtspunkt über dem Kirnitzschtal

Gaststätten in Ottendorf

Den Besuchern und Gästen stehen in Ottendorf mehrere gastronomische Einrichtungen zur Auswahl. Eine Übersicht mit Informationen zu den Gaststätten, Restaurants und Gasthäusern findet Ihr unter dem Menuepunkt Gastronomie.

Anreise nach Ottendorf

– Anreise mit dem Pkw

  • Anfahrt von Dresden über die A 17 bis zur Autobahn-Abfahrt Pirna. Hier in Richtung Pirna fahren und auf die B 172 in Richtung Bad Schandau auffahren. Folgt der B 172 über Königstein nach Bad Schandau. In Bad Schandau die Elbbrücke überqueren und der Hauptstrasse folgen. Etwa 100 hinter dem Martktplatz zweigt linkerhand die Straße ins Kirnitzschtal ab, die von Bad Schandau nach Hinterhermsdorf führt. In Höhe Buschmühle verlasst Ihr die Kirnitzschtalstraße und kommt direkt nach Ottendorf.
  • Anfahrt Autobahn A 4 bis zur Abfahrt Burkau, dann weiter über Bischofswerda und Neustadt nach Sebnitz. Von Sebnitz aus führt die S 165 durch Hertigswalde in Richtung Saupsdorf und Hinterhermsdorf. Folgt der Straße bis zum Abzweig Ottendorf und biegt hier in Richtung Ottendorf ab.

– Anreise mit Bus

Ottendorf ist mit dem OVPS-Bus gut an Sebnitz angebunden.

Linie 268 – Sebnitz – Saupsdorf / Ottendorf – Hinterhermsdorf

– Anreise mit der Bahn

Bei einer Anreise mit der Bahn gibt es verschiedene Möglichkeiten, nach Ottendorf zu gelangen. Zur Auswahl stehen unter anderem:

  • Mit der Bahn nach Dresden, hier in die S-Bahn S1 umsteigen und bis zum Nationalpark-Bahnhof Bad Schandau fahren. Neben dem Bahnhof ist ein Busbahnhof, von dem aus auch Busse (Linie 260) nach Sebnitz fahren. In Sebnitz noch einmal umsteigen, die Linie 268 (siehe oben) bringt Euch schließlich nach Ottendorf.
  • Mit der Bahn nach Dresden, hier in die S-Bahn S1 umsteigen und bis zum Nationalpark-Bahnhof Bad Schandau fahren. Hier in die Sebnitztalbahn umsteigen und nach Sebnitz reisen. Von Sebnitz aus dann weiter mit dem Bus Linie 268 nach Ottendorf.

Sebnitzer Ortsteile

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