Sebnitztalbahn

Sächsische Eisenbahngeschichte zum Erleben

In den Jahren 1874 bis 1877 wurde die Bahnlinie Bautzen – Bad Schandau gebaut, um das Elbtal direkt mit der Oberlausitz zu verbinden. Im Jahr 2004 wurde der Zugverkehr von Neustadt/Sachsen nach Bautzen eingestellt. Seitdem erfolgt der durchgehender Regionalbahnverkehr auf dem Sächsische-Schweiz-Ring von Pirna über Dürrröhrsdorf, Neustadt und Sebnitz nach Bad Schandau.

Der Abschnitt zwischen Neustadt und Bad Schandau wird Sebnitztalbahn, aus Werbegründen neuerdings auch Sächsisch-Böhmische Semmeringbahn, genannt.

Die Bahnstrecke von Neustadt nach Bad Schandau war aufgrund ihrer Topografie ein bautechnisch sehr anspruchsvolles Projekt, welches aber, auch unter Einsatz von französischen Reparationsgeldern aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 und unter Mithilfe von vielen italienischen Fachleuten, erfolgreich umgesetzt werden konnte. Damit ist die Strecke auch ein wichtiges Beispiel sächsischer Eisenbahnhistorie.

Mehr Informationen zur Sebnitztalbahn

Mehr Informationen rund um die Sebnitztalbahn könnt Ihr auf der privaten, sehr informativen  Site über die Sebnitztalbahn von Axel Förster nachlesen.

Sebnitztalbahn >>

Eisenbahnromantik mit Dampfloks

Noch heute kann man im Rahmen von Sonderfahrten noch ursprüngliche Eisenbahnromantik erleben, wenn eine Dampflokomotive die Strecke befährt und unter anderem am Bahnhof in Sebnitz für staunende und bewunderte Blicke sorgt. Leider ein viel zu seltener Anblick, einen dampfenden und schnaufenden Oldtimer den Schienen der Sebnitztalbahn zu erleben. Denn die Zeiten der Dampfloks sind längst Geschichte. Heute verkehren hier moderne, dieselgetriebene Fahrzeuge auf der Strecke.

Oldtimermuseum im Bahnhof Sebnitz

Im Bahnhofsgebäude in Sebnitz findet Ihr auch das Oldtimermuseum Sebnitz.

 

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